Artikel mit dem Tag "atlantik"



13. Juli 2018
Direkt hinter der Ein- und Ausfahrt zur Shelter Bay Marina, haben wir einen 15-PS Außenbordmotor auf einem verlassenen und halb gesunkenen 75-Meter langen russischen Stahlwrack entdeckt und und annektiert. Unser Außenbordmotor wurde kürzlich in Portobelo geklaut, so dass uns dieser Fund sehr gelegen kommt. Erst als wir geraume Zeit später bei einem erneuten Besuch auf dem Wrack vom Militär aufgesucht, kurzzeitig festgehalten werden und uns Knast angedroht wird, wissen wir, dass es sich ...
19. Juni 2018
Die Shelter Bay Marina, gelegen an der Einfahrt zum Panamakanal, ist nach einem Jahr Leben in dem zurückgebliebenen und von Dauerregen geplagtem Junglemoloch Portobelo für uns eine echte Zuflucht aus der panamesischen Wildnis und Kriminalität zurück in die Zivilisation. Zudem macht die Marina ihrem Namen in weiterer Hinsicht alle Ehre. Das gesamte Areal ist mit verlassenen Militärbunkern, der hier vormals stationierten amerikanischen Armee gespickt.
26. Mai 2018
Auf dem Trockendock kommt uns jeden Tag ein älterer Texaner besuchen, um sich ein Bild von dem gemachten Fortschritt des Motorenwechsels zu machen. Als er am dritten Tag bereits den neuen Backbordmotor im Motorraum vorfindet, traut er seinen Augen kaum. Wir würden wohl ohne Pause durcharbeiten, stellt er anerkennend in den Raum. In Texas hätten sie ein bestimmtes Wort für Menschen, die zu viel arbeiten und nie aufhören. Ob es in Deutschland auch eine Bezeichnung dafür gibt, fragt er uns....
19. Mai 2018
Die Organisation des Exports unserer Motoren verlief in Deutschland erstaunlich gut. Nicht zuletzt auf Grund der guten Zusammenarbeit mit der Spedition Schenker und der ausgezeichneten Infrastruktur Deutschlands. Das der schwierigste Part des Exports nach Ankunft des Containerschiffes in Panama (Colon) beginnen wird, davon konnten wir uns durch diverse Geschichten anderer Segler vorab ein Bild machen.
05. Mai 2018
Unsere alten Yanmar Motoren machen uns seit der Karibik Stress. Einer von Beiden zickt seit jeher immer rum und lässt uns in regelmäßigen Abständen im Stich. Als wir in Panama ankommen, springt der Backbordmotor gar nicht mehr an. Wir wechseln die Zylinderkopfdichtungen, den Anlasser, die Injektoren sowie die Filter mit Hilfe eines lokalen Mechanikers. Die Reparaturen ziehen sich durch die Unzuverlässigkeit des Mechanikers sowie die langen Lieferzeiten von Ersatzteilen hin. Als der...
10. Januar 2018
Eigentlich hatten Birgit, die Betreiberin des Restaurants Casa Vela in Portobelo und ich uns einen ganz gerissenen Plan überlegt: Wir engagieren den 15-jährigen Pizzagehilfen des kurzfristig abhanden gekommenen Kochs der Casa Vela für einen Abend, damit er uns in die Geheimnisse des Pizzabackens einführt. Die Hinterlassenschaft des Kochs war nämlich ein ansehnlicher Pizzaofen sowie ein schöner hölzerner Pizzaschieber und diverse Pizzableche.
24. Dezember 2017
„Wo ist der Haken bei unserem spottgünstigen Mietauto“, fragen wir uns, als wir im besagten Auto Portobelo Richtung Panama City verlassen. Ja, was soll schon der Haken an einem Mietauto sein? Normalerweise fragt man sich so etwas schließlich nicht. Aber bei uns ist das mal wieder ganz anders als Normalweise...
12. Dezember 2017
Von der Panamericana, der längsten Straße der Welt, welche im äußersten Norden Alaskas beginnt und durch Nord-, Zentral- und Südamerika bis zum südlichsten Punkt Argentiniens führt, hat wahrscheinlich schon jeder mal gehört. Das dieser Highway jedoch nicht durchgängig verläuft – also, dass man gar nicht mit dem Auto die ganze Strecke durchfahren kann, weil die Straße zwischen Panama und Kolumbien unterbrochen ist - davon hatte ich ehrlich gesagt keine Ahnung...
03. Dezember 2017
Wir leben nun seit über einem halben Jahr im Portobelo Nationalpark. 34 846 Hektar umfasst das Naturschutzgebiet. 70 km Küste am karibischen Meer, naturbelassene Strände, Korallenriffe, Mangrovensümpfe, Lagunen, krokodilreiche Flüsse sowie extrem wenig oder gar nicht erschlossene bergige Landfläche samt tropischen Regenwaldbewuchs stehen seit 1976 unter Naturschutz. Wir erkunden über Monate hinweg die wilde, naturbelassene und recht unerschlossene panamesische Küste...
26. November 2017
Das finde ich zumindest. Ein wirklich geschichtsträchtiger Ort, an dem man sich wünscht ein Fernglas zu besitzen mit dem man zurück in die Vergangenheit schauen kann. Und zwar 400 Jahre zurück in die Zeit der Gold- und Silberbeutezüge der spanischen Kolonisatoren und der ausgeklügelten Piratenaktivitäten.

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