Artikel mit dem Tag "RioDulce"



14. Februar 2017
Boatboys nennt man die Jungs, die ihr Geld damit verdienen, dass sie auf die Beiboote von Seglern aufpassen. Eine selbst erschaffene Einnahmequelle, die den Bootsbesitzer quasi dazu zwingt die Dienste der Boatboys in Anspruch zu nehmen. Tut man dieses nämlich nicht, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Boatboys selber das Dinghi stehlen oder beschädigen. Ja, die Tatsache, dass es an manchen Orten auf der Welt nötig ist, jemanden dafür bezahlen zu müssen, auf sein Dinghi aufzupassen, ist...
28. Januar 2017
Während das Einklarieren in Guatemala für uns sehr angenehm und problemlos von statten gegangen ist, hatten wir nun fünf Monate später vor dem Ausklarieren ein bisschen Bammel. Das Problem war nämlich, dass wir verschlafen haben, unsere Bootspapiere rechtzeitig zu verlängern.
24. Januar 2017
02. Januar 2017
„You don’t travel to see different things, you travel to see things differently“ Hier in der Region Izabal überwiegt die Anzahl der Menschen, die in kleinen Dörfern leben. Ich habe aus Interesse an der hiesigen Lebensweise der lokalen Bevölkerung sowie aus sportlichen Gründen heraus, mehrere kleine bis sehr kleine Dörfer besucht (ca. 20-100 Häuser).
21. Dezember 2016
Zu siebt und mit zwei Katamaranen brechen wir auf, um den Izabal-See zu erkunden, den größten See Guatemalas. Der Izabal-See ist der größte, aber gleichzeitig wohl auch der einsamste See Guatemalas. Einen regulären öffentlichen Schiffsverkehr gibt es hier nämlich nicht und auch nicht viele Segler fahren raus, um den See zu erkunden. „Es sei gefährlich, man werde hier beklaut“ raunen die alten Dinosaurier im Rio Dulce, als wir ihnen erzählen, dass wir zu einer Erkundungstour...
15. Dezember 2016
Nach einer gefühlten Ewigkeit (drei Monate) ist es soweit: Schironn wird vom Betonplatz der Marina Nana Juana im Rio Dulce zurück ins Wasser gehoben. Mit seinem Schiff an Land zu stehen ist für die meisten Segler ein notwendiges Übel, so dass man unter Seglern stets bemitleidet wird, wenn das Schiff auf dem Trockenen steht. Einerseits wird es auf einem Betonplatz hier in den Tropen unweigerlich viel heißer als auf dem Wasser und anderseits gehört ein Schiff eben nicht an Land sondern ist...
18. September 2016
Naja, oder eher: wird von einem Trecker an Land geschleppt. Wie die meisten Dinge, die man zum ersten Mal sieht oder erlebt, ist auch dieses Erlebnis wieder ein Highlight für mich. Ich sehe mein Schiff das erste Mal in seinen vollen Ausmaßen an Land stehen und darf das erste Mal in meinem Leben erleben, wie so ein über 10 Tonnen (leider gab es beim Rausheben keine Waage) schweres Schiff aus dem Wasser gehoben wird.
15. September 2016
Die Gefühle, die ich für den Rio Dulce habe, sind eine reine Achterbahnfahrt. Bei der ersten Begegnung raubt mir dieser Fluss den Atem, so schön ist der Augenblick, in dem wir mit Schironn den vor uns liegenden Canyon ansteuern, dann langsam zwischen die knapp 100 Meter hohen Steilwände eintauchen und schließlich immer weiter in den Urwald abtauchen.
02. September 2016
Aktuell sind wir im Rio Dulce in Guatemala, um uns vor möglichen Hurrikans zu verstecken und um Schironn auf dem Land einigen Verschönerungs- sowie Reparaturprozeduren zu unterziehen.